Case GI2XXI Carola Koch

Wir dürfen den nächsten Fall präsentieren, den Gefahr von Innen an die Öffentlichkeit bringt und betreffend dem wir Forderungen stellen: Den Fall Carola Koch.

Kurzsachverhalt

Frau Koch ist die Mutter des Kindes T. T. wurde der Mutter entzogen, weil er behinderungsbedingt nicht beschulbar ist und darüber hinaus das Jugendamt jegliche Kooperation ablehnt. Das Jugendamt meint als Superelternteil die besseren Entscheidungen für die Mutter treffen zu können.

Laut Gerichtsbeschluss ist das Kind nicht beschulbar. Somit liegt ein Vorratsbeschluss vor.

Der Gerichtsbeschluss ist eine Auseinandersetzung des Richters mit der Mutter. Das Kind spielt keine Rolle. Bisher findet trotz i.O. keine Beschulung statt. Eine Berücksichtigung des Willens des Kindes findet nicht statt.

Was wir vorhaben

Wir werden den Magistrat der Stadt Bremerhaven informieren, die Stadtverordnetenversammlung Bremerhaven, die Bremische Bürgerschaft, die politischen Parteien, den Präsidenten des Hanseatischen Oberlandesgerichtes Bremen sowie das Bundesfamilienministerium.
Dass eine „Jugendschutzbehörde“ ein Kind herausnimmt, weil man nicht macht was das Jugendamt möchte, ist nicht hinnehmbar. Dass man Beschlüsse des Oberverwaltungsgerichtes ignoriert und darüber hinaus auf Kindesanhörungen und den Kindeswillen im Beschluss verzichtet, ist nicht hinnehmbar. Dass ein Richter einen Privatkrieg mit der Mutter auf dem Rücken des Kindes austrägt ist absurd.

Die Unvertretbarkeit der richterlichen Entscheidung hat Michael Langhans hier bereits kommentiert:

Hierauf haben die Behörden bereits reagiert:

Dass also Datenschutz wichtiger sind als der Schutz eines Kindes – insbesondere im Hinblick auf Art. 6 DSGVO, ist erstaunlich.
Noch erstaunlicher ist, dass das Kind offenkundig noch immer keine Schule besucht.

Unser Kurzdatenblatt zum Fall veröffentlichen wir bald

Die Missstände, verantwortlich unseres Erachtens

Amtsgericht Bremerhaven, Richter Referat 154 F Dr. Köster
Magistrat Bremerhaven, Amt für Jugend, Familie und Frauen

Zu verantwortendes Unrecht

  • Kindeswille nicht berücksichtigt
  • Gesellschaftliche und familiäre Inklusion nicht berücksichtigt
  • Therapievorschläge Mutter nicht unterstützt
  • OVG Urteil nicht umgesetzt
  • Elternrecht aus Art. 6 II GG missachtet
  • Menschenwürde und Freiheitsgrundrecht aus Art. 1 I GG, Art. 4 GG missachtet
  • Wächteramt missachtet

Unsere Forderungen

  • Alle Rechte zur Mutter zurück. Der Staat hat bewiesen, dass er es nicht „besser“ kann
  • Endlich Schulungen der Familienrichter, damit Verfahren am Kindswohl orientiert erfolgen
  • Endlich Schulungen der Jugendämter, um klarzustellen dass das Amt nicht der „bessere“ Elternteil ist und bei Vertretbarkeit Elternrecht vor Jugendamtsmeinung geht
  • Recht auf Inklusion auch für Eltern: Eltern von behinderten Kindern müssen Unterstützung zur gesellschaftlichen Inklusion erhalten. Die Bremerhavener Polizeibehörden haben hier konstruktiv mit der Mutter gearbeitet
  • Schulung von Verfahrensbeiständen, dass Grundrechte der Kinder endlich aktiv wahrgenommen werden und man nicht nur Abwesenheit und Untätigkeit glänzt
  • Wächteramt endlich konkretisieren: Dieses heisst Abwehr von Gefahr, nicht besser wissen statt der Eltern

Pressemitteilung (folgt)

Unterstützung von Carola Koch

Wenn Sie diesen Case unterstützen wollen, unterschreiben Sie online hier:

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Wenn Sie mehr tun und unterstützen wollen:

  • Schreiben Sie Leserbriefe insbesondere an die Nordseezeitung und die NWZOnline in Bremerhaven
  • Beschweren Sie sich bei Ihrem Wahlkreisbundestagskandidaten
  • Zeigen Sie das Verhalten an beim Ortspolizeibehörde Bremerhaven
  • Kommentieren Sie diesen Beitrag und sprechen dem Opfer Mut zu

Wie mitmachen/unterstützen?

Eine Anleitung hierzu haben wir hier geschrieben:

Beweise

Interessantes Zu Carola Koch:
Beitrag in der FAZ

Kommentare (17)

  1. Markus K.

    Es ist unglaublich, mit welcher Energie sich deutsche Behörden regelmäßig über Gesetzt, Grundrechte sowie höchstrichterliche, verbindliche Beschlüsse Hinwegsetzen.

    Kinder gehören immer zu den Eltern, sofern keine tatsächliche, nicht anwendbare Gefahr besteht.

  2. Ich kenne Carola viele Jahre was man diese Familie angetan hat ist mehr als unverhältnismäßig!!!
    Unfassbar und immer wieder überschreiten Mitarbeiter der Behörde JA ihre Kompetenzen und zerstören so Familien absichtlich.
    Da sage ich ganz bewußt !!!!

    • Nun, es ist aber eben auch das Gericht. Aber ja die Vorarbeit des Jugendamtes ist enorm gewesen. Möchtegernsupereltern. Geht das Kind jetzt zur Schule? Nein. Hauptsache Rechte entzogen.

  3. Art. 3 GG

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  5. […] Ein erstes Fazit – Gefahr von Innen bei Case GI2XXI Carola Koch […]

  6. […] Neues zu Tilmann – bestimmt mit wie es weitergeht | Gefahr von Innen bei Case GI2XXI Carola Koch […]

  7. Christian Horn

    Jo die Behörde will wohl das ein Kind das Körperbehindert ist verblöden Lassen oder warum geht es noch nicht zur Schule Jugendamt .Versager im Amt ..und in dem Bericht steht die Eltern sind zu doof und können das Kind nicht zur Schule bringen ..jo ……….

  8. Es ist einfach nur ein Wahnsinn das es standardisierte Methoden gibt um Kinder aus Familien zu rauben.
    Und es immer offenkundiger geschieht.

  9. Rosalia Vitale

    Hallo,

    Bitte schaut euch auch mal meinen Fall an .

    LG Rosa

  10. Carola Koch

    Ich bin überwältigt über die Solidarität. Danke an alle Supporter.

  11. Eugen Weimar

    Es ist ungeheuerlich, was mit Carola und Tilman gemacht wurde. Auch ich stand als Schulassistent im Gespräch, wer hat diesen Schulbesuch vereitelt? Das Jugendamt Bremerhaven. Dieser Skandal am Leben des neunjährigen Tilman ist skandalös und gehört als Menschenrechtsverbrechen deklariert. Warum darf die Mutter Ihren Sohn nicht sehen, warum Eduard nicht seinen Bruder? Die Zeiten der Verbrechen an Behinderten Kindern sollten vorbei sein.

  12. Emma Prigge

    Ich bin ebenso erschüttert. was man mit Tilman macht. Das Jugendamt hat bewiesen, das Ihnen in den letzten 5 Jahren der Junge egal ist. Es sollte nur die Mutter bestraft werden. Kein Antrag wurde bearbeitet vom Jugendamt, das Jugendamt reagierte gar nicht auf die Anträge. Warum hat das Jugendamt die Beschulung auf der Förderschule als einzige Möglichkeit erachtet? Ist das die Kompetenz dieser Behörde? NEIN! Hier passiert WILLKÜR an einem kleinen,unschuldigen,jungen.

  13. […] Immerhin, so die Generalbundesanwaltschaft, liegen mit den 45 Akten ja bereits alle Akten vor, und wenn das nicht ausreicht, kann man ja andere Akten noch einsehen und dafür durch Deutschland reisen. Ob der Generalbundesanwalt das auch für nichtfarbige Juristen fordert, ist hier nicht bekannt, belegt ist nur dass weiße Anwälte anders behandelt werden als farbige. Ein Schelm, wer böses dabei denkt… Jedenfalls kann zuviel Saunieren durchaus dazu führen, dass man mal zahlen verwechselt. Wenn das nicht ein Fall für eine Schulbegleitung wäre… […]

  14. […] Case GI2XXI Carola Koch Unter Beweise findet sich der Link zur Beschwerdebegründung […]

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