Der Info Guerillia Krieg

Titelbild mit einer weiblichen Che Guevara Der Info Guerillia Krieg

Wissen ist Macht, die Feder ist mächtiger als das Schwert. Und der Staat kann mit Unrecht nur deshalb durchkommen, weil es „Einzelfälle“ sind von denen niemand mitbekommt oder mitbekommen haben möchte. Unser Konzept des „Info Guerillia Krieges“ setzt genau hier an: Möglichst viele Menschen informieren, vorallem aber Entscheidungsträger.

Die Geheimnisse des Info Guerillia Krieges

Klassische Mittel sind hierbei natürlich Anrufe oder eMails/Telefaxe. Jedes Ministerium hat seine eigenen eMail-Adressen oder Faxnummern im Impressum stehen. Minister sind oft auch Abgeordnete und haben als Politiker meist ein Wahlkreisbüro. Problem wird immer sein, dass man im Fall der Fälle sagt, man habe diese eMail nicht erhalten. Dann müssen Büroleiter entlassen werden. Wir müssen daher erreichen, dass diese Ausreden nicht mehr funktionieren. Wie erreichen wir das? Mit Info Guerilla Krieg!

Der Social Media Info Guerilla Krieg

Behörden nutzen recht häufig Facebook und Twitter für Nachrichten. Aber auch bestimmte Keywords wie #HumanRights oder #Grundrechte eignen sich dazu, um Links und Nachrichten zu verbreiten. Wichtig dabei nur: Immer eine Aussage, nicht nur einen Link posten.

Beispiel:

Hierzu haben wir gepostet:

Dasselbe funktioniert auch auf Twitter bei Parteiveranstaltungen derjenigen, die in Verfahren verwickelt sind, sei es bei Markus König die FDP in Rheinland Pfalz oder in Bremerhaven die SPD. Aber natürlich funktionieren auch Namen wie Herbert Mertin, Volker Wissing oder Anja Stahmann und Dr. Claudia Schilling.

Doch da geht mehr Guerillia Info Krieg

Richtig, denn mit obigen Maßnahmen erreicht man meist nur Anhänger der entsprechenden Partei als Leser, die sich schwer tun ihre Idole zu kritisieren. Wie erreiche ich aber eine überparteiliche Leserschaft, um Aufmerksamkeit und damit auch Antwortdruck zu gerieren? Über Beteiligungsmöglichkeiten und Plattformen im Internet.

Petitionen

Natürlich kann man Landes- und Bundespetitionen starten. Aber eine alleine geht unter, und Einzelfallpetitionen werden oft nicht angenommen. Daher gilt: Sucht Euch Mitstreiter, spaltet das Verfahren in verschiedene Probleme auf und dann stellt in näherem zeitlichen Zusammenhang 5 oder mehr Petitionen, in denen „zufällig“ immer der Name des Betroffenen genannt wird. Das führt zu einem Aha-Effekt, der Petitionsausschuss wird dann sich eher erinnern, da war doch was. Zudem wird mehr Öffentlichkeit geriert. Als Info Guerillia Krieg.

Abgeordnetenwatch

Auf Abgeordnetenwatch könnt Ihr einem Politiker eine Frage stellen. Perfekt geeignet, um einen Fall bekannt zu machen, oder? Leider werden die Fragen moderiert, deshalb gilt auch hier: Viele ähnliche Fragen helfen eher, durch das Netz zu gelangen.

Wir haben Christian Lindner folgende Frage gestellt:

Sehr geehrter Herr Lindner, die FDP möchte sich an einer neuen Bundesregierung beteiligen. Gleichzeitig ist in Rheinland Pfalz mit Herbert Mertin und Ihrem Generalsekretär Volker Wissing der Skandal Markus König omnipräsent. Unter den Augen Ihrer Parteigenossen, in der Heimatstadt von Volker Wissing, werden Akten verfälscht und entlastende Beweismittel vernichtet. Wie wollen Sie dieses Land rechtsstaatlich regieren, wenn Ihre Parteigenossen im kleinen bereits versagen und rechtsstaatliche Mindeststandards negiert werden? Da sich Herbert Mertin morgen heimlich mit den Protagonisten trifft, kann auch die pauschalantwort, man würde sich in laufende Verfahren nicht einmischen, in diesem Fall nicht ausreichen. Wir fordern Transparenz. Können Sie als Bundeskanzler oder Regierungsmitglied garantieren, dass solche Aktenfälschungen nicht vorkommen können?? Würden Sie sich für eine Amnesie für Markus König und andere kriminalisierte Väter einsetzen?

Frage via Abgeordnetenwatch an Christian Lindner

Frag den Staat

Aber auch Frag den Staat hilft, Fragen zu Transparenz und Co. zu stellen. Wenn wie vorliegend absurde Rechtsverfahren geführt werden, ist es ein Weg für Transparenz und damit Rechtsstaat.

Gandhi

Gandhi hatte in seinem Konzept der Satyagraha bereits darauf hingewiesen, dass man zuerst rechtsstaatliche Mittel nutzen muss, bevor man zu Demos und Streiks aufruft.

Ich bin diesem Konzept sehr verbunden, weil sie den rechtsstaatlichen Widerstand mit dem gesellschaftlichen kombiniert.

Mitmachen

Dieses Projekt lebt vom Mitmachen. Bei unserem Info Guerillia Krieg.

Wie?
Schau unsere Aktionen an:

Kommentar (1)

  1. Carola Koch

    Im Bilateralen Gespräch mit einem betroffenen Vater waren wir einig, das wir diese Bewegung unterstützen,natürlich aktiv. Es ist mehr als überfällig!

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