Timeline Markus König

Timeline als Titelbild Markus König

Da immer wieder Nachfragen kommen, hier eine Timeline zum Fall Markus König mit den wichtigsten Daten und Informationen

Wesentliches in der Timeline

Mai 2010

Markus König lernt seine spätere Ehefrau kennen

Geburt des ehelichen gemeinsamen Kindes N.

22 September 2013
Dezember 2015

Trennung

mit Flucht ins Frauenhaus der Nochfrau

Ab diesem Tag kein Kontakt zur Ex-Frau

Behauptet zumindest das Landgericht Landau

06 Januar 2016
Ab August 2016

Angebliche beleidigende Facebookposts

Fälschung beweiserheblicher Tatsachen

Das Gericht warf Markus König vor, eine entlastende E-Mail seiner Ex-Frau gefälscht zu haben. Diese E-Mail sollen aber weitere Personen von der Ex-Frau erhalten haben, was die Gerichte ignorieren, obgleich direkt von den Zeugen vorgelegt.

08. September 2016
23. Mai 2017

Entzug elterlicher Sorge

Die Richterin soll sich vor der ersten Verhandlung geäußert haben, Männer würden bei ihr nicht obsiegen

Ex-Frau zieht mit Kind weg

von RLP nach MV

November 2017
2017 und 2018

Diverse angebliche Beleidigungen und Drohungen

Alle ohne direkten persönlichen Kontakt, ohne Austausch von Gewalt o.ä., viele über Facebook

Haftbefehl, später Unterbringungsbefehl

wegen behaupteter Flucht- und Gefährdung Dritter

22. November 2018
14. Februar 2019

Aufhebung Unterbringung

Das Landgericht hebt die Unterbringung auf, die Voraussetzungen lägen erkennbar nicht vor.

Verhandlung Landgericht Landau

vor der 1. Großen Strafkammer

Juli 2019
30. Juli 2019

Urteil

Fälschung beweiserheblicher Daten, 9x Beleidigung, 2x üble Nachrede und 8 Verstöße gegen die Gewaltschutzverfügungen 1 Jahr und 9 Monate ohne Bewährung bei Feststellung einer nicht auszuschließenden Persönlichkeitsstörung mit verminderter Steuerungsfähigkeit

Untersagung Akten an Angeklagten

Das Landgericht Landau untersagt dem Pflichtverteidiger F., dem Angeklagten die für die Begründung der eingelegten Revision notwendigen Akten zur Verfügung zu stellen

23. September 2019
04. Oktober 2019

Protokolle fertiggestellt

Am 4.10. sind die Protokolle fertiggestellt

Urteil wird versandt

Urteil wird an den Angeklagten versandt

08. Oktober 2019
08. November 2019

Revisionsbegründung

Die neue Pflichtverteidigerin begründet die Revision anhand Protokoll und Urteil sowie Erinnerungen des Angeklagten. Akten hat sie vorher keine erhalten, sie beantragt weitere Akteneinsicht

Revisionsgegenerklärung StA Landau

Staatsanwaltschaft Landau gibt Erklärung ab und hat hierfür offenkundig die Akten, die der Angeklagte nicht erhalten hat, eingesehen. Behauptet wird nun, dass das Urteil am 17.09. und damit 3 Wochen vor Fertigstellung der Protokolle zur Akte gelangt sein soll (Absetzungsfrist). Die Einschränkung der Verteidigung soll sich auf Bl. 1653 befinden, das Urteil ab Bl. 1581.Da das Urteil 70 Seiten hat plus 1 Bl. zur Akte Reichung, würde es technisch gehen. Aber wie kann ein Urteil ohne fertiges Protokoll erstellt werden?

26. November 2019
09. Dezember 2019

Akteneinsicht und Gehörsverletzung gerügt

Die Verteidigung beantragt erneut Akteneinsicht und rügt die Verletzung rechtlichen Gehörs. Eine Verfassungsbeschwerde wurde abgelehnt, weil der Rechtsweg nicht ausgeschöpft sei und in der Revision Akteneinsicht gewährt würde

Revisionsbegründung GenBundesStA

Die zuständige Staatsanwältin hatte Akteneinsicht. 5 Monate wird dem Angeklagten Akteneinsicht verweigert. Generalbundesanwaltschaft meint zudem, die Revision sei untauglich begründet, weil man nicht konkrete Aktenseiten benannt habe

17. März 2020
Ostern 2020

Akteneinsicht

Nunmehr wird für 3 Tage (!) über die Feiertage (!) Akteneinsicht gewährt, nachdem die Staatsanwaltschaften 5 Monate die Akten hatten. Ein Verlängerungsgesuch wird nur teilweise entsprochen.

Verteidigerin kann plötzlich Akten nicht digitalisieren

Entgegen der Zusagen kann die Pflichtverteidigerin plötzlich die Akten nicht mehr digitalisieren. Dem Angeklagten wird es untersagt, die Kanzlei in Karlsruhe zu betreten, ein Freund darf die Akten auch nicht digitalisieren. Die Akten werden gegen den Willen des Angeklagten zurückgegeben

Mai 2020
02. September 2020

Hausdurchsuchung bei Markus König

Er soll eine – von ihm angezeigte – Bedrohungsmail geschrieben haben. Beweis hierfür: Der von ihm übersandte E-Mail-Header sei manipuliert

Akteneinsicht in die Hausdurchsuchung

Die neue Verteidigerin beantragt Akteneinsicht in die Hausdurchsuchungsakten. Es stellt sich heraus, dass die E-Mail-Headerfälschung stattgefunden hat, aber der Beschuldigte einen ungefälschten Header in die Akte gereicht hat. Also muss die für die Hausdurchsuchung notwendige Fälschung durch die Polizei oder Staatsanwaltschaft erfolgt sein. Auf einem Scan sieht man sogar noch den gescreenshotteten Cursor…

September/Oktober 2020
5. Oktober 2020

Staatsanwaltschaft bedroht Verteidigerin

Die Staatsanwaltschaft, statt sich für die Fälschung zu entschuldigen, bedroht nun die Anwältin, diese habe die Akte schlampig zurückgesendet. Problem dabei: Die hierfür angeführten Beweismittel kennt weder die Anwältin noch der Beschuldigte. Es liegt also ein weiterer Manipulationsversuch vor

BGH lehnt Akteneinsichtsgesuch ab

Der Bundesgerichtshof lehnt Akteneinsicht ab, weil die Akte nicht entbehrlich sei. Die Norddeutsche Anwältin dunkler Hautfarbe solle nach Karlsruhe kommen, wenn sie Akteneinsicht wolle. Kopien der Akte werden übersendet, die aber augenscheinlich (Vergleichsbilder) weniger Inhalt widergeben. Zudem ist auf Kopien der Fälschungsnachweis nicht möglich

September / Oktober 2020
04. Dezember 2020

StA Landau vernichtet entlastende Beweismittel

Gemäß einer Verfügung, uns anonym zugespielt, wird ein USB Stick mit entlastenden Beweismitteln vernichtet um dann das Gegenteil gegen Markus König zu ermitteln und anzuklagen. Die Staatsanwaltschaft befiehlt Rückdatierung von Strafanträgen. Zeugen des Angeklagten sollen, wenn sie Lügen der StA oder Bedrohungen aufdecken können, angeklagt werden, darunter ein IT Sachverständiger, der weitere Manipulationen belegt hat

Polizist bedroht Markus König mit Tod

Ich habe am Freitag, den 19.02.2021 gegen Mittag, Herrn Markus König zum Einkaufen
beim Penny in Rechtenbach begleitet, wobei ich draußen gewartet habe. Als Herr König aus dem Markt rausgekommen ist, kam diesem noch im Eingangsbereich ein Polizist entgegen (drei Sterne) und dieser schrie Herrn König sofort lautstark an, dass dieses jetzt der Beweis dafür wäre, dass Herr König nicht in Frankreich, sondern in Deutschland wohnen würde. Als Herr König entgegnete, dass in diesem Penny ca. 90% der Kunden aus Frankreich kommen würden, meinte der Polizist, dass Frau Dr. HXXXXX schon dafür sorgen würde, dass Herr König in der Forensik landen wird, sich umbringt oder der Polizei einen Grund liefert, diesem eine Kugel in den Kopf zu jagen. Herr König hat den Polizisten dann stehen lassen und zu mir gesagt, dass dies der Herr BXXXvon der Wache in Bad Bergzabern gewesen sei.

19. Februar 2021
19. Mai 2021

BGH stellt Verfahren teilweise ein und verwirft Revision

Statt einen Freispruch, weil die Nachweise einer Beleidigung via Internet nicht geführt sind, stellt der BGH 7 Tatvorwürfe von 20 (1/3) ein. Die restliche Revision wird verworfen. Akteneinsicht wurde in die Originalakten nicht mehr gewährt. Befangenheitsanträge gegen die Vorsitzende vom 30.11.2020 wurden nicht entschieden, die v.a. darauf basiert haben, dass die Vorsitzende augenscheinlich die Staatsanwältin, die die Akten gefälscht oder die Fälschungen veranlasst hatte, aus der Sauna kennt und sich geweigert hatte, eine dienstliche Stellungnahme hierüber abzugeben. Munter nahm sie an Beratungen und Beschlüssen teil.

Anhörungsrüge

Da die Begründung des BGH den Maßgaben des BVerfG nicht entspricht, wird Anhörungsrüge erhoben und Akteneinsicht beantragt. Denn nun, so die Begründung, sei das Argument man benötige die Akten dringend ja entfallen

23. Mai 2021
Juni 2021

Anhörungsrüge wird verworfen

Inhaltlich geht man nicht auf die vorgebrachten Gründe ein. Der Befangenheitsantrag vom 30.11.2020 wird einfach totgeschwiegen. Akteneinsicht wird verweigert

Verfassungs- und Menschenrechtsbeschwerde erhoben

Diese findet sich im Wortlaut anonymisiert hier:
https://gefahrvoninnen.de/wordpress/pressemitteilung-1-21-markus-koenig/

12. Juni 2021

Das ist nur ein grober Überblick. Wir könnten dutzende weitere Beweise eintragen, zum Beispiel Anzeigen, die von der Polizei laut unfälschbaren Polizeidaten vor der behaupteten Tat erstattet wurden oder ähnliches.

Offene Fragen im Fall Markus König

Es stellt sich doch die folgende Frage:

  • Warum wird ein Verteidiger unter Druck gesetzt, die für die Revisionsbegründung notwendigen Unterlagen nicht dem Angeklagten zu geben?
  • Warum wird Akteneinsicht vor Revisionsbegründungsende nicht ermöglicht, wo doch „während der Revisionsbegründungsfristen die Akten für die Verteidigung bereitzuhalten sind“
  • Warum erhält die Staatsanwaltschaft die Akten mehrfach, die Verteidigung nicht?
  • Warum ändert die weitere Pflichtverteidigerin plötzlich ihre Meinung und digitalisiert nicht mehr? Und warum weiss davon das Ausgangsgericht vor dem Angeklagten?
  • Warum werden Beweismittel verfälscht?
  • Warum werden entlastende Beweismittel vernichtet?
  • Warum weigert sich die Vorsitzende am 4. Strafsenat, mitzuteilen ob sie die Staatsanwältin, die diese Auffälligkeiten verantwortet, kennt?
  • Warum wird ein Befangenheitsantrag ignoriert
  • Warum soll nur die dunkelhäutige Anwältin für Akteneinsicht zum BGH fahren, während weiße Staatsanwälte und Anwälte dies nicht müssen?
  • Warum weigert sich der Justizminister Herbert Mertin Stellung zu nehmen und diese Staatsanwältin aus den Fällen herauszuziehen?

Warum das Urteil keinen Bestand haben darf, wenn unsere Grundrechte etwas wert sein sollen, erfahrt Ihr hier:

Pressemitteilung, Verfassungsbeschwerde und Mitmachmöglichkeit

Die offizielle Pressemitteilung zum Versenden samt Verfassungs- und Menschenrechtsbeschwerde anonym und dem Mitmachbutton: Zeigt Eure Unterstützung mit einem Mausklick! Unsere Fallzusammenfassung samt unserer Forderungen und den Verteiler der Forderungen findet Ihr auf diesen Fallseiten

Kommentare (3)

  1. Carola Koch

    Ich werde diesen Fall auch in meinem Bekanntenkreis weiter publick machen. Viele Männer haben ähnliches erlebt, Frau im Frauenhaus und dann beginnende Kriminalisierung. Das darf nicht sein.

  2. I’ll immediately clutch your rss as I can not find your email subscription hyperlink or e-newsletter service.
    Do you have any? Kindly let me recognize in order that I could subscribe.
    Thanks.

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